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Darauf sollten Sie beim Kauf eines Skihelms achten |
Kopfumfang richtig messen
Als Anhaltspunkt für die richtige Größenauswahl wird der Kopfumfang einen Finger breit über den Augenbrauen mit einem Maßband gemessen. Der Kopfgrößenbereich wird auf dem Aufkleber auf der Helmrückseite bzw. in der Kaufbeschreibung in cm angegeben.
Richtiger Sitz des Helms
Achten Sie darauf, dass Sie den Helm waagrecht auf dem Kopf positionieren. Der Helm sollte weder zu weit am Hinterkopf sitzen, da sonst die Stirn ungeschützt wäre, noch soll er zu tief in die Stirn gezogen werden, da er in dieser Position die Sicht beeinträchtigen kann.
Größe richtig anpassen
Mit dem Größen-Schnell-Anpassungs-System (Verstellrad am Hinterkopfbereich) können Sie die Größe Ihres Helms ganz individuell einstellen. Setzen Sie ihn dazu in der richtigen Position auf und drehen Sie am Verstellrädchen, das am Hinterkopf sitzt – im Uhrzeigersinn wird das Größensystem enger, gegen den Uhrzeigersinn lockerer.
Grundsätzlich sollte der Helm ohne zusätzliche Verstellmöglichkeiten passen. Die Größenverstellung soll nur zur Feinregulierung dienen. Sportliche und rennsportliche Helme werden in Einzelgrößen gefertigt, da hier bei Ausübung des Sports eine hohe Passgenauigkeit notwendig ist.
Fester Sitz
Durch leichtes Kopfschütteln mit geöffnetem Kinnriemen können Sie prüfen, ob Ihr Helm fest sitzt. Dabei darf sich die Position des Helmes nicht ändern! Eine optimale Passform ist erforderlich, damit der Helm seine Sicherheitsfunktion zu 100% erfüllt.
Anpassung des Gurtbandsystems
a) Entfernen Sie das Komfortpolster am Kinnband.
b) Schließen Sie den Rastverschluss.
c) Stellen Sie die Länge des Kinnbandes durch Anziehen der äußeren Gurtbandenden ein. Das Kinnband sollte eng anliegen, darf Sie aber nicht beim Atmen oder Schlucken behindern!
d) Bringen Sie das Komfortpolster wieder an.
Weitere Informationen zu Skihelmen
Skihelme sind selbstverständlich
Die Abfahrtsläufer tragen ihn selbstverständlich. Kinder in Skischulen sieht man ebenfalls nicht mehr ohne Helm. Weil mit zunehmendem Gedränge auf den Skipisten Stürze und Kollisionen an der Tagesordnung sind, hilft ein guter Skihelm schlimme Kopfverletzungen zu vermeiden und sollte deshalb für alle Skifahrer ein wichtiger Gegenstand ihrer Ausrüstung sein.
Praktisch alle Skihelme haben eine Halbschale. Diese ist für den normalen Pistenalltag absolut ausreichend. Wer sich im Abfahrtstempo auf (abgesperrter) Piste bewegt, der braucht natürlich einen Vollschalenhelm.
Ein Skihelm muß passen
Auch für Kinder gilt: der Skihelm muss von Anfang an passen. In einen Skihelm wächst man nicht hinein! Das verstellbare Kopfband einiger Helme dient nur der Feineinstellung der Passform und nicht dazu, einen zu großen Helm an einen kleinen Kopf anzupassen. Der Kopfumfang sollte also korrekt ausgemessen werden und der Helm in der entsprechenden, passenden Größe bestellt werden. Auch der Tragekomfort dient der Sicherheit Der Tragekomfort eines Skihelms hängt erheblich vom Gewicht und der Belüftung ab. Ein Unterschied von 200 Gramm ist an einem langen Skitag bereits deutlich spürbar. Ein Helm der sehr unbequem ist, kann selbst zum Sicherheitsrisiko werden, weil er den Träger stark ablenkt.
Alle Skihelme haben hinten eine Befestigung für das Elastikband der Skibrille. Ist die Helmschale im Bereich der Stirn weit vorgezogen, kann sie die Skibrille auf die Nase drücken. Kaufen Sie deshalb Brille und Skihelm passend zueinander - am einfachsten jeweils beides vom selben Hersteller.
Der Kinnriemen wird entweder mit einem Schnappschloss oder einem Rasterschloss befestigt. Die Rasterschlösser bieten den Vorteil der einfacheren Längenanpassung. Praktisch ist es, wenn sich die Verschlüsse auch problemlos mit Handschuhen bedienen lassen.
Wichtig ist die Notöffnung des Kinnriemens. Sein Verschluss muss den Helm so fest am Kopf halten, dass er sich beim Sturz nicht löst. Andererseits muss er sich öffnen, wenn man hängen bleibt und der Helm nach hinten gezogen wird. Um Kehlkopfverletzungen durch den Kinnriemen zu vermeiden, sollte sich das Gurtsystem deshalb bei Belastung über 100 Kilogramm lösen.
Sehr einfach lassen sich die Belüftungsöffnungen bei einigen Skihelmen von außen mit einem Schieber öffnen und schließen. Andere Skihelme haben herausnehmbare Einlagen, mit denen die Öffnungen verschlossen werden. Die Lösung ist ebenso wirksam, bei häufigem Wechsel aber natürlich nicht ganz so praktisch.
Wichtig: Nach einem Unfall oder einem schweren Sturz muss der Skihelm ausgetauscht werden, auch wenn er äußerlich keine sichtbaren Beschädigungen zeigt. Durch die im Gebirge besonders intensive UV-Strahlung verliert die Helmschale nach einigen Jahren an Schutzwirkung. Je nach Hersteller wird empfohlen, die Helme nach drei bis fünf Jahren auszutauschen.
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